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Motorrad auf der Fähre: Buchung, Sicherung und Check-in

Mit dem Motorrad auf die Fähre zu fahren ist unkompliziert, wenn Fahrzeugangaben, Check-in und Sicherung vorab geklärt sind. Die Regeln unterscheiden sich je nach Reederei, Schiff und Route. Entscheidend sind deshalb immer die Angaben zu Ihrer konkreten Abfahrt.

Motorradfahrerin fährt auf der Fährrampe an Bord Eine Motorradfahrerin fährt auf der Fahrzeugrampe an Bord einer Fähre; ein Crewmitglied weist ihr den Weg.

Motorrad korrekt buchen

Wählen Sie bei der Buchung die Fahrzeugart Motorrad und tragen Sie die verlangten Maße vollständig ein. Ein hoher Windschild, Seitenkoffer, Topcase, Beiwagen oder Anhänger kann die benötigte Fahrzeugkategorie beeinflussen. Falls Zubehör während der Überfahrt am Motorrad bleibt, berücksichtigen Sie es bei den Maßen und prüfen Sie, ob es sicher befestigt ist. Stimmen Buchung und tatsächliches Fahrzeug nicht überein, kann die Verladung erschwert oder eine Änderung nötig werden.

Prüfen Sie außerdem, ob Beiwagen oder Anhänger gesondert angegeben werden müssen und ob für Ihre Abfahrt besondere Vorgaben gelten. Die Fahrzeugkategorien und Messregeln sind nicht bei allen Anbietern gleich; übernehmen Sie daher keine Maße aus einer früheren Reise.

Check-in und Anfahrt planen

Motorradreisende checken je nach Hafen am Fahrzeugschalter oder an einem dafür vorgesehenen Terminal ein. Halten Sie Buchungsbestätigung und die für Ihre Route erforderlichen Ausweisdokumente bereit. Die Check-in-Frist kann sich nach Hafen und Abfahrt richten; nach ihrem Ablauf kann die Mitnahme nicht mehr garantiert sein. Prüfen Sie die aktuelle Frist in Ihrer Buchung und auf der Website der Reederei und planen Sie einen Zeitpuffer für Anfahrt und Zufahrt zum richtigen Terminal ein.

Allgemeine Hinweise zur Anreise finden Sie auch bei unseren Informationen zu Fährhäfen und Terminals. Maßgeblich sind stets die Angaben des Anbieters für Ihre konkrete Abfahrt.

Auf dem Fahrzeugdeck sicher abstellen

Folgen Sie beim Auffahren und Parken den Anweisungen der Besatzung. Warten Sie, bis Ihnen ein Platz zugewiesen wurde, und stellen Sie das Motorrad dort wie angewiesen ab. Die Art der Sicherung und die bereitgestellten Gurte können von Schiff zu Schiff variieren. Fragen Sie das Personal, bevor Sie Gurte anbringen oder das Motorrad bewegen.

Stena Line beschreibt für die eigenen Schiffe die Nutzung vorhandener Motorrad-Sicherungsgurte und empfiehlt, den Sitz vor dem Gurt zu schützen. Das ist ein betreiberspezifisches Beispiel, keine allgemeine Vorschrift. Lesen Sie die Sicherungshinweise von Stena Line nur, wenn Ihre Reise mit dieser Reederei stattfindet. An Bord gelten die Einweisung und Anweisungen der Besatzung Ihres Schiffs.

Nach dem Abstellen kann das Fahrzeugdeck für Passagiere geschlossen werden. Nehmen Sie daher vor dem Verlassen des Decks alles mit, was Sie während der Überfahrt benötigen: Ausweis, Medikamente, Wertsachen und wettergerechte Kleidung. Planen Sie nicht damit, später noch einmal zum Motorrad zurückkehren zu können.

Vor der Abfahrt abhaken

  • Motorrad einschließlich Beiwagen, Anhänger und fest montiertem Zubehör passend gebucht
  • Check-in-Frist, Hafenadresse und Zufahrt für die gebuchte Abfahrt geprüft
  • Buchungsbestätigung und gültige Reisedokumente griffbereit
  • Wichtige Dinge für die Überfahrt in einer separaten Tasche verstaut
  • An Bord den zugewiesenen Platz und die Sicherung mit der Besatzung abgestimmt

Wer mit weiteren Fahrzeugen reist, findet ergänzende Hinweise zum Auto auf der Fähre und zur Fahrradmitnahme. Maßgeblich bleiben die aktuellen Bedingungen der gebuchten Reederei und Route.